Berichte 2013

 

Mi, 18. Dezember 2013

Kraft für Körper und Seele

Besinnliche und musikalische Adventsfeier des Kranken- und Altenpflegevereins Hägelberg.

Für die musikalische Abwechslung war gesorgt bei der Adventsfeier des Kranken- und Altenpflegevereins Hägelberg. Die Musikgruppe Tiramisu spielte weihnachtliche Weisen. Foto: Erika Dietrich

STEINEN-HÄGELBERG. Die alte Turnhalle war weihnachtlich geschmückt und die Kaffeetafel war wie jedes Jahr am 2. Advent liebevoll und adventlich gedeckt. So wurden die vielen Hägelberger Senioren und Gäste zur alljährlichen Adventsfeier der Gemeinde Steinen und des Kranken- und Altenpflegevereins Hägelberg empfangen und von den Vorstandsdamen während des Nachmittags mit selbstgemachten Torten und Kaffee verwöhnt.

Zusammen lauschte man den Liedern, die der Adventschor vortrug. Auf Initiative von Christine Putz und Gabriele Kaiser-Bühler (Vorstandsvorsitzende) trafen sich sangesbegeisterte Hägelberger, um unter Leitung von Vreni Reith Weihnachtslieder aus aller Welt einzuüben. Als erstes sangen sie ein Weihnachtslied aus dem Kongo, wo das frühere Heimleiterpaar des Hauses Frieden einige Jahre verbrachte. Mit diesem Lied wurde Weihnachten angekündigt und in einem langen Zug zog man von Ort zu Ort, um schließlich miteinander ausgelassen zu tanzen, zu singen und Weihnachten zu feiern. Leni Reith freute sich, ihr Honorar dem Hallenbauförderverein zu spenden.
Ute Fischer stellte sich als neu gewählte Kirchenälteste der Petrusgemeinde Steinen vor. Zum ersten Mal Gast beim Adventskaffee war Ulrike Lebert, seit zwei Jahren Gemeindereferentin in der Seelsorgeeinheit Mittleres Wiesental. Für sie ist Advent die Zeit des Wartens, des Fragens und die Hoffnung auch auf einen Neuanfang. "Es ist Zeit, den Egoismus hinten an zu stellen, den anderen erkennen, annehmen, wie er ist im Vertrauen, dass Gott uns mit seiner Liebe nahe kommt, uns annimmt, so dass wir ihm begegnen dürfen, wie wir sind".
Prädikant Lehmann der Evangelischen Petrusgemeinde in Steinen wählte für seinen Adventsgruß Jesaja 60: "Mache Dich auf, werde Licht". Genau diesen Geist leben die Vorstandsdamen des Kranken- und Altenvereins Hägelberg. Sie sind für die anderen da mit Herz, Kopf und Händen, sie nehmen sich Zeit zuzuhören, helfen, begleiten, trösten und dies nicht nur in der Weihnachtszeit.
Die Musikgruppe "Tiramisu" mit Mitgliedern aus Weil und dem Markgräflerland spielten internationale Weihnachtsweisen und begleiteten die Anwesenden auch zu bekannten Weihnachtsliedern.
Auch der Nikolaus durfte an diesem Seniorenfest nicht fehlen. Er war voll des Lobes für die Arbeit, die die Damen des Vorstandes leisteten und so erhielten sie alle ein kleines Dankeschön aus seinem Krabbelsack.

Jeder Gast bekam zum Abschied ein liebevoll mit Serviettentechnik verziertes kleines Tablett sowie einen Kalender. So ging ein schöner Adventsnachmittag in froher, geselliger Runde zu Ende und die Gäste gingen gestärkt und voller Hoffnung nach Hause.

 
 
 

Zeit, den Egoismus hintan zu stellen

Markgräfler Tagblatt, 12.12.2013 23:02 Uhr

Steinen-Hägelberg (ed). Die alte Turnhalle war weihnachtlich geschmückt und die Kaffeetafel liebevoll gedeckt. So wurden die Hägelberger Senioren und Gäste zur Adventsfeier der Gemeinde Steinen und des Kranken- und Altenpflegevereins Hägelberg empfangen.

Zusammen lauschten die Gäste den Liedern, die der Adventschor zum Besten gab. Auf Initiative von Christine Putz und der Vorsitzenden Gabriele Kaiser-Bühler trafen sich sangesbegeisterte Hägelberger, um unter Leitung von Vreni Reith Weihnachtslieder aus aller Welt einzuüben. Als erstes sangen sie ein Weihnachtslied aus dem Kongo, wo die früheren Hauseltern des Haus Frieden einige Jahre verbrachten. Mit diesem Lied wurde Weihnachten angekündigt, und in einem langen Zug zog man von Ort zu Ort, um schließlich miteinander ausgelassen zu tanzen, zu singen und Weihnachten zu feiern. Leni Reith freute sich, ihr Honorar dem Hallenbauförderverein zu spenden.

Ute Fischer stellte sich als neu gewählte Kirchenälteste der Petrusgemeinde Steinen vor und versprach, sich mit Engagement im Interesse der Kirchengemeinde einzusetzen.

Zum ersten Mal Gast beim Adventskaffee war Ulrike Lebert, seit zwei Jahren Gemeindereferentin in der Seelsorgeeinheit Mittleres Wiesental. Für sie ist Advent die Zeit des Wartens, des Fragens und die Hoffnung auch auf einen Neuanfang. Es sei Zeit, den Egoismus hintan zu stellen, den anderen zu erkennen, anzunehmen, wie er ist im Vertrauen, dass Gott den Menschen mit seiner Liebe nahe kommt, sie annimmt, so dass sie ihm begegnen dürfen, wie sie sind.

Prädikant Lehmann von der evangelischen Petrusgemeinde in Steinen wählte für seinen Adventsgruß Jesaja 60: Mache dich auf, werde Licht. Genau diesen Geist leben die Vorstandsdamen des Kranken- und Altenpflegevereins Hägelberg. Sie sind für die anderen da mit Herz, Kopf und Händen, sie nehmen sich Zeit zuzuhören, helfen, begleiten, trösten und dies nicht nur in der Weihnachtszeit.

Die Musikgruppe „Tiramisu“ mit Mitgliedern aus Weil und dem Markgräflerland spielten internationale Weihnachtsweisen und begleiteten die Anwesenden auch zu bekannten Weihnachtsliedern.

Auch der Nikolaus durfte nicht fehlen. Er war voll des Lobes für die Arbeit, die die Damen des Vorstandes leisteten und so erhielten sie alle ein kleines Dankeschön aus seinem Grabbelsack. Jeder Gast erhielt zum Abschied ein liebevoll mit Serviettentechnik verziertes kleines Tablett sowie einen Kalender.

 
 
 

Das Grabfeld kann kommen

Ortschaftsrat Weitenau diskutiert über gärtnergepflegtes Gräberfeld / Winterdienstler Harmut Glatt in Ruhestand verabschiedet.

Mit einem Geschenkkorb verabschiedete Weitenaus Ortsvorsteher Horst Roser (rechts) Hartmut Glatt in den Ruhestand. Foto: Hege

WEITENAU. Die geplante Neuanlage eines gärtnerbetreuten Gräberfeldes auf dem Weitenauer Friedhof sorgte im Ortschaftsrat für einige Diskussionen über Sinn und Zweck der Maßnahme. Von dem Projekt sei – so Freya Bachmann ein wenig konsterniert – "hier bei uns noch nie die Rede" gewesen.

Bisher sei man im Rat davon ausgegangen, dass anonyme oder halbanonyme Gräber angelegt würden. "Brauchen wir etwas anderes?", wollte Freya Bachmann wissen. Beerdigungen kosteten wahrlich Geld genug. Im Interesse der Bürger dürfe man die Kosten nicht unnötig in die Höhe treiben. Und es stehe außer Zweifel, dass die gärtnerbetreuten Felder zwar billiger würden als ein herkömmliches Grab, aber immer noch sehr viel teurer als die halbanonymen Gräber, über die man zur Pflege "mit dem Rasenmäher drüber fahren" könne. Ausdrücklich betonte Freya Bachmann aber auch, dass die gärtnerbetreuten Felder optisch einen guten Eindruck machen. Bei der Finanzierungsfrage sah Freya Bachmann schließlich ein, dass sich die Kosten für Hinterbliebene durchaus im Rahmen halten, wenn sie sich bei der Grabpflege für ein gärtnerbetreutes Gräberfeld entscheiden. Ortsvorsteher Horst Roser gab zu verstehen: "Für die Pflege über den Zeitraum von 15 Jahren werden ein Einmalbetrag von voraussichtlich um die 1500 oder 1600 Euro fällig." Gemeinderätin Gabriele Kaiser-Bühler fügte hinzu, dass der Wunsch nach dieser Art Grabpflege aus der Bevölkerung und auch aus den Ortsteilen gekommen sei. Diskutiert wurde schließlich noch, wo auf dem Friedhof dieses Gräberfeld anzulegen sei. Horst Roser brachte eine Ecke gleich rechts vom Eingang zur Sprache, ein anderer Vorschlag setzte auf einen Platz unterhalb der Aussegnungshalle. Anfreunden konnte sich damit niemand so richtig. Da kam Hans-Jörg Meiers Hinweis, dass das Gräberfeld oberhalb der Aussegnungshalle an zentraler Stelle dort, wo derzeit alte Gräber abgeräumt würden, goldrichtig sei. Fünf Ortschaftsräte waren dafür, Meiers Idee anzunehmen.

Hartmut Glatt, der seit mehr als 25 Jahren zum Teil mit seinem Vorgänger und ab 1994 alleine für den Winterdienst im Raum Weitenau zwischen Schlächtenhaus, Kloster Weitenau und Schillighof verantwortlich war, wurde bei der Sitzung des Ortschaftsrates für seine vorbildliche Arbeit ausgezeichnet.

Ortsvorsteher Horst Roser verabschiedete Glatt, der sich im ungeheizten Traktor "viele Winternächte um die Ohren geschlagen habe, mit einem Händedruck und einem Geschenkkorb. Den muss sich nun Glatts Nachfolger – nomen est omen – Thomas Winter erst noch verdienen. Roser versprach ihm zum Amtsantritt eine Rundfahrt durch sein neues Tätigkeitsfeld, bei der er ihm zusammen mit Hartmut Glatt die Besonderheiten und die Prioritäten im Winterdienst näher bringen wolle. "Abrechne muesch mit de Gmei", sagte Horst Roser zu Thomas Winter, der von der Gemeinde angestellt worden sei. Und er fügte hinzu: "Reklamationen kriegsch dann über mich."

 
 
 

Vermisstensuche nimmt gutes Ende

 

Markgräfler Tagblatt, 03.12.2013 23:02 Uhr

Steinen-Hägelberg (ed). Auf ein mit nur zwei Einsätzen ruhiges Jahr konnte die Hägelberger Abteilungswehr bei ihrer Generalversammlung zurückblicken.

Nach dem Willkommensgruß von Abteilungskommandant Harald Heitz ließ Schriftführer Benedikt Ganter das Jahr Revue passieren. Ein Einsatz galt der Suche nach einer Person im Stockert. Eine Frau hatte nach einem gemeinsamen Spaziergang ihren Mann vermisst. Dieser wurde in einem unwegsamen Gelände unversehrt, aber entkräftet gefunden. Ferner musste die Feuerwehr ausrücken, weil ein Baum auf ein Haus zu stürzen drohte.

Der Fanfarenzug der Feuerwehr eröffnete auch dieses Jahr wieder die Generalversammlung. Allerdings hat der Fanfarenzug momentan Nachwuchssorgen, und deshalb war das vergangene Jahr nicht so ereignisreich wie gewohnt. Man spielte auf der Generalversammlung der Gesamtwehr in Steinen, begleitete den Fackelzug zum Fasnachtsfeuer, den Volkstrauertag und das Weihnachtsliederspielen an Heiligabend.

Die Hägelberger Abteilungswehr übernahm bei den Feiern zum 30-jährigen Bestehen der Jumelage Steinen - Cornimont den Sicherheitswachdienst. Im Kindergarten „Berghüsli“ fand wieder eine Feuerwehrübung statt.

Wie jedes Jahr richtete die Feuerwehr zusammen mit dem Turnverein eine Metzgete aus, führte Gullireinigungen sowie Papier- und Wertstoffsammlungen durch.

Auch die Jugendfeuerwehr konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, wie Schriftführerin Marlene Putz berichtete. Wie jedes Jahr half die Jugendwehr bei der Metzgete sowie beim Brunnenfest. Dafür erhielt die Jugendfeuerwehr aus dem Erlös 500 Euro. Eine sportliche Herausforderung für die Älteren war die Leistungsspange, für die Jüngeren die Jugendflamme. Doch auch die Geselligkeit kam bei den Jugendlichen nicht zu kurz.

Nach dem Bericht der jeweiligen Kassierer erfolgte die einstimmige Entlastung. Der Übungsbesuch war in allen Gruppen vorbildlich, auch die Altersmannschaft zeigte eine sehr gute Übungsbereitschaft.

Ortsvorsteher Hans-Georg Koger, Gesamtkommandant Hildolf Schwald und Bürgermeisterstellvertreter Wolfgang Deschler lobten den ehrenamtlichen Einsatz von Feuerwehr und Fanfarenzug. Wolfgang Deschler erwähnte vor allem den Einsatz der Jugendfeuerwehr beim Fasnachtsfeuer sowie die Mitwirkung von Fanfarenzug und Feuerwehr beim Volkstrauertag. Hildolf Schwald erwähnte besonders die Jugendarbeit. Die Gesamtstärke von 64 Mitgliedern zeigt dem Gesamtkommandanten das großes Engagement in der Bevölkerung. Der Fanfarenzug wurde von Schwald schon immer sehr geschätzt, und er betonte, dass der Fanfarenzug im Regierungsbezirk Freiburg der einzige „reine“ Fanfarenzug in der Feuerwehr sei.

Im kommenden Jahr wird die Gullireinigung wieder durchgeführt, allerdings sind die Papiersammlungen laut eines Gutachtens des Landratsamtes Lörrach nicht mehr rentabel. Damit würde eine wichtige Einnahmequelle wegfallen.

Wahlen: Als Kassenprüfer wurden auf weitere fünf Jahre einstimmig Ina Trinler und Uwe Bühler gewählt. Als Kassiererin für die Jugendfeuerwehr wurde neu Vivien Grüterich gewählt.

Ehrungen: In die Jugendfeuerwehr eingetreten ist Fabian Bühler. Aus der Jugendfeuerwehr übernommen wurden Nathalie Bühler, Anne Suvaal und Marco Kunzer. Melanie Heitz wurde zur Feuerwehrfrau, Michael Ganter zum Feuerwehrmann befördert.

 
 

Sa, 30. November 2013

Spaziergänger gerettet und gefährlichen Baum gefällt

Hägelbergs Feuerwehrabteilung hatte im vergangenen Jahr zwei Einsätze / Fanfarenzug schwächelt, die Jugendarbeit brummt.

Verstärkung für Hägelbergs Feuerwehr: Abteilungskommandant Harald Heitz mit Fabian Bühler, Nathalie Bühler, Anne Suvaal, Michael Ganter und Melanie Heitz.Foto: Hubert Dietrich

STEINEN-HÄGELBERG (ed). Auf ein ruhiges Jahr schaute die Freiwillige Feuerwehrabteilung Hägelberg bei der Hauptversammlung zurück. Schriftführer Benedikt Ganter vermeldete lediglich zwei Einsätze. Ein Einsatz war die Personensuche im Stockert, wobei eine Frau nach dem gemeinsamen Spaziergang ihren Ehemann vermisste. Der Gatte konnte unversehrt in unwegsamem Gelände gefunden werden. Ferner musste die Feuerwehr ausrücken, als ein Baum auf ein Haus zu stürzen drohte. Bei der Jumelagefeier im Juli hatte die Hägelberger Feuerwehr Sicherheitswachdienst. Auch fand im Kindergarten "Berghüsli" wieder eine Feuerwehrübung statt.
Die Jugendfeuerwehr konnte ebenfalls auf ein ausgefülltes und erfolgreiches Jahr zurückblicken, wie Marlene Putz als Schriftführerin berichtete. Wie jedes Jahr half man bei der Metzgete sowie beim Brunnenfest. Dafür erhielt die Jugendfeuerwehr aus dem Erlös 500 Euro. Sportliche Herausforderung für die Älteren war die Leistungsspange, für die Jüngeren die Jugendflamme. Der Übungsbesuch war wie immer in allen Gruppen vorbildlich, auch die Altersmannschaft zeigte eine sehr gute Übungsbereitschaft.
Ortsvorsteher Hans-Georg Koger, Gesamtkommandant Hildolf Schwald und Bürgermeisterstellvertreter Wolfgang Deschler lobten den ehrenamtlichen Einsatz von Feuerwehr und Fanfarenzug.
Hildolf Schwald fand die Hägelberger Jugendarbeit und die Freude der Jugendlichen an der Jugendfeuerwehr besonders bemerkenswert. Die Gesamtstärke der Hägelberger Wehr von 64 Mitgliedern zeige ein großes Engagement der Bevölkerung des Teilortes, so Schwald. Ein Lob gab es vom Kommandanten auch für den Fanfarenzug, der die Hauptversammlung eröffnet hatte. Schwald betonte, dass der Fanfarenzug – der aktuell ein wenig unter Mitgliederschwund leidet – im Regierungsbezirk Freiburg der einzige "reine" Fanfarenzug in der Feuerwehr sei.
Im kommenden Jahr wird die Gullireinigung wieder durchgeführt werden. Die Papiersammlungen sind laut einem Gutachten des Landratsamtes nicht mehr rentabel. Damit würde für die Hägelberger Wehr eine wichtige Einnahmequelle wegfallen.
Wahlen: Als Kassenprüfer wurden auf weitere fünf Jahre einstimmig Ina Trinler und Uwe Bühler gewählt. Als Kassiererin für die Jugendfeuerwehr wurde neu Vivien Grüterich gewählt.
Ehrungen: In die Jugendfeuerwehr eingetreten ist Fabian Bühler. In die Aktivwehr übernommen wurden Nathalie Bühler, Anne Suvaal, Marco Kunzer. Melanie Heitz wurde zur Feuerwehrfrau, Michael Ganter zum Feuerwehrmann befördert.

Zahlen/Kontakt:
Die Gesamtstärke der Feuerwehr Hägelberg beträgt zur Zeit 64 Mitglieder, davon sind 28 Aktive, neun gehören der Jugendfeuerwehr an. Zur Altersmannschaft gehören zwölf Mitglieder, zum Fanfarenzug 15 Mitglieder (davon drei Doppelmitgliedschaften mit der Feuerwehr). Kontakt: http://www.hägelberg.de/uber-uns

 

Di, 01. Oktober 2013

Neue Straße nicht vor 2015

 

 

SANIERUNG "IN DEN BERGEN".

STEINEN-HÄGELBERG (ED). SOWOHL IN DER BÜRGERSCHAFT ALS AUCH IM ORTSCHAFTSRAT IST DIE FRAGE AUFGEKOMMEN, WARUM DIE STRASSENSANIERUNG DER MITTLEREN STRASSE "IN DEN BERGEN" NOCH NICHT DURCHGEFÜHRT WORDEN SEI. HIER MÜSSTEN NOCH ENTWÄSSERUNGSARBEITEN, KANALARBEITEN (TRENNSYSTEM FÜR ABWASSER UND REGENWASSER) UND ANDERE VERLEGEARBEITEN (STROM, GLASFASER) DURCHGEFÜHRT WERDEN, HIESS ES IM ORTSCHAFTSRAT. BAUBEGINN IST NICHT VOR 2015. DIE EINHALTUNG DER GESCHWINDIGKEITSBEGRENZUNG IN HÄGELBERG IST ÖFTER EIN DISKUSSIONSTHEMA. EIN ANWOHNER IN DER RECHBERGSTRASSE BEKLAGTE SICH DARÜBER, DASS TEMPO 30 NICHT EINGEHALTEN WIRD. ER SCHLUG VOR, VERSTÄRKT MIT SCHILDERN AUF TEMPO 30 HINZUWEI

ORTSVORSTEHER HANS-GEORG KOGER WIES DARAUF HIN, DASS NACH ABSCHLUSS DER ARBEITEN STRASSENMARKIERUNGEN UND TEMPO-30-SCHILDER ANGEBRACHT WERDEN SOLLEN.GABRIELE KAISER-BÜHLER SCHLUG DIE AUFSTELLUNG DES GESCHWINDIGKEITSMESSGERÄTES VOR. ORTSVORSTEHER KOGER BERICHTETE, DASS BEI DER SÄMTLICHE DRUCKBEHÄLTER UND QUELLEN BESICHTIGT WURDEN; ALLE HÄGELBERGER QUELLEN SIND MIT NEUEN QUELLSCHÄCHTEN VERSEHEN WORDEN.

 



Mo, 30. September 2013 12:15 Uhr

AUSSTELLUNG 900 JOHR STEINEN

Bewegende Ortsgeschichte in Postkarten und Fotos

In einer spannenden Foto- und Postkartenausstellung lassen Gerhard Schaum und Klaus Vollmer im Vogtshus die Ortsgeschichte lebendig werden.

Wolfgang Deschler und andere Gemeinderäte (Gabriele Kaiser-Bühler) bei der Ausstellungseröffnung im Vogtshus. Foto: Heiner Fabry

 
STEINEN. "Als klar wurde, dass Steinen das 900-jährige Jubiläum nicht offiziell feiern würde, haben wir uns gesagt: dann machen wir eben selber etwas", erklärte Gerhard Schaum in seiner kurzen Einleitung zur Photo- und Postkartenausstellung, die noch bis zum 6. Oktober im Vogtshus zu sehen ist. Über mehr als zwei Jahre haben Gerhard Schaum und Klaus Vollmer alte Fotografien und historische Postkarten aus allen Ortsteilen zusammengetragen, die in dieser beeindruckenden Schau zu sehen sind.
Die Foto-Stellwände geben einen starken Einblick in das Bild Steinens in verschiedenen Epochen, zeigen Gebäude, die dem Krieg oder der Ortskernsanierung zum Opfer fielen und lassen bei vielen Besuchern Erinnerungen aus früheren Zeiten lebendig werden. "Wir haben Wert darauf gelegt, dass jetzt vornehmlich Fotos gezeigt werden, die noch nicht in den früheren Sammelbänden erschienen sind", betonte Gerhard Schaum, der sich bei den vielen Leihgebern für die Bereitschaft bedankte, ihre "Schätze" zur Verfügung zu stellen.

Nicht minder eindrücklich ist die großartige Sammlung historischer Postkarten, die Klaus Vollmer zusammengestellt hat. Alle Ortsteile sind vertreten mit den Motiven, die damals die Karten schmückten. Und für Philatelisten dürften die auf den Karten befindlichen Briefmarken noch einen zusätzlichen Reiz ausmachen.
"Ein Bild kann immer nur einen Moment festhalten", erklärte Bürgermeister Rainer König in seiner Eröffnungsansprache, "aber in der Reihung der Bilder entsteht ein Prozess und ein Bewusstsein für die Entwicklung, die unsere Gemeinde genommen hat." Er habe Verständnis für die Kritik, dass die Gemeinde kein Jubiläumsfest ausgerichtet habe, fuhr er fort. "Viele haben gesagt, ihr in der Gemeinde habt nichts gemacht", so der Bürgermeister, "euch gebührt unser großer Dank, dass ihr aus eigener Initiative selbst etwas gemacht habt." Mit der Feier zum Geburtstag der Städtepartnerschaft mit Cornimont habe die Gemeinde einen eigenen Akzent setzen wollen. "Angesichts von Kriegen und Epidemien, die sich auch in den Bildern ausdrücken, kann man ein Gefühl dafür bekommen, dass der größte Segen, der uns gegeben wurde, der Frieden ist", betonte Bürgermeister König. "Es ist der Frieden, der das bewahrt, was wir haben." Den beiden Ausstellungsmachern stattete er im Namen der Gemeinde und der Bürger seinen herzlichen Dank ab. "Ihr habt mit viel Freude und Herzblut diese Dokumente zusammengetragen", so Rainer König, "die einen lebendigen Eindruck von unserem Steinen in früheren Zeiten geben."
Die Ausstellung im Vogtshus ist nochmals vom 3. bis 6. Oktober geöffnet. Am Donnerstag, 3. Oktober von 14-18 Uhr, Freitag, 4. Oktober, 15-19 Uhr, am Samstag, 5. und Sonntag, 6. Oktober, jeweils 11 bis 17 Uhr zu sehen. Eine Erinnerungs-Postkarte gibt es zum Preis von einem Euro, das umfangreiche Begleitheft zur Ausstellung kostet 10 Euro. Der Eintritt ist frei.

 



Mi, 18. September 2013

Blumen, Schmuck und schöne Aussichten

Bergfest in Hägelberg mit buntem Markttreiben / Das Wetter ist dem Hallenbauförderverein hold / Bundestagsabgeordneter Schuster informiert sich.

Bergfest in Hägelberg: Mit einem bunten Angebot lockten die Marktstände die Besucher (rechts). Bundestagsabgeordneter Armin Schuster informierte sich bei Frank Passenheim über das Dorfgemeinschaftshaus.

STEINEN-HÄGELBERG. Am Sonntag war wieder Bergfest in Hägelberg. Schickte mancher am Morgen auf der Schönen Aussicht noch fragende Blicke gen Himmel. "Wird es halten, haben wir Glück?", wurden die Bedenken am Mittag zerstreut.

Das Wetter war dem Hallenbauförderverein wieder hold und das Bergfest konnte bei gutem Wetter mit sogar zeitweise Sonnenschein unter dem Motto "Buntes Markttreiben" gefeiert werden.

Bald waren die Stände auf der Terrasse aufgebaut und die Bänke vor der Waldschänke füllten sich. Die Sonne zeigte sich und die Aussteller erhielten regen Zuspruch, war das Angebot doch breit gefächert. So zeigte Jana Bühler Herbstblumen, Herbstdekorationen und herbstliche Blumenkränze aus dem Blumenschopf, Melanie Weber präsentierte ihre Schmuckkreationen. Auch Schals und Taschen, Näharbeiten, Holzarbeiten, Babyschuhe und vieles mehr konnte bestaunt werden. Der Kindergarten "Berghüsli" verkaufte verschiedene Marmeladensorten. Auch die Tür des "Alten Hochdruckbehälters" war geöffnet und so konnten die Besucher des Bergfestes die Ausstellung der Künstlergruppe Trioptikon besuchen (wir werden gesondert berichten).

Doch auch für das leibliche Wohl war gesorgt und die Besucher konnten sich wie immer mit den bewährten Schweinshaxen, Weißwürsten und frischen Brezeln sowie Andechsbier und neuem Wein stärken. Auch die Kuchentheke in der Kaffeestube ließ keine Wünsche offen.



Zusammen mit Mitgliedern der CDU-Gemeinderatsfraktion besuchte Armin Schuster das Fest und informierte sich in Gesprächen auch über den Planungsvorschlag für den Bau einer neuen Halle in Hägelberg, die man hofft, in absehbarer Zeit realisieren zu können

Rechtzeitig vor dem heftigen Regenschauer am Abend konnten die Marktstände wieder abgebaut werden.

 

 

Wünsche aus Weitenau

Ortschaftsrat meldet Bedarf für Haushalt 2014 an / Dachsanierung im Schulhaus vorrangig.

WEITENAU. Sonnenschein, Strand und Meer locken. Höchste Zeit also für Ortsvorsteher Horst Roser (ab 3. 9. wieder erreichbar), vor dem Abflug noch schnell reinen Tische zu machen in seiner Amtsstube. Auf der Tagesordnung der Sitzung am Montag stand die Vorschlagsliste mit Projekten, die aus Weitenauer Sicht Priorität haben, wenn im Herbst in Steinen über den Gemeindehaushalt 2014 beraten und entschieden wird.

Obenan steht auf der Bedarfsanmeldung die Dachsanierung im Schulhaus, mit 40 000 Euro der dickste Brocken, den die Ortsverwaltung unter der Prämisse, Energie einsparen zu müssen, für unabdingbar hält. Weitere 65 000 Euro soll die Gemeinde nach Meinung der Ortschaftsräte für diverse Maßnahmen in der Halle, beim Friedhof und andernorts im Dorf locker machen (siehe Infobox). Und Horst Roser weist die Verwaltung in Steinen darauf hin, dass es "sinnvoll" sein könnte, wegen der hohen Heizölpreise über die Erneuerung der Heizanlagen in den drei gemeindeeigenen Gebäuden ernsthaft nachzudenken.

Entschieden wird über die Investitionen natürlich am Ratstisch in Steinen irgendwann im Herbst. Und allen war klar, dass – unabhängig von der Notwendigkeit – nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen werden. Keine Zweifel allerdings gibt es an der Verwendung der 4 000 Euro, über die das Dorf wie immer selbst bestimmen darf. Rund 1 200 Euro lassen sich die Ortschaftsräte die ebenso umstrittene wie ungeliebte Tempobremse an der Einfahrt zum Schulhof kosten. Nach den Ferien bereits wird die "Schwelle" das Hindernis ersetzen, das wegen seiner Höhe vor noch nicht allzu langer Zeit demontiert werden musste. Vor allem die Fahrer der Schulbusse hatten die Höhe der Schwelle moniert und mit der Drohung, den Schulhof künftig zu meiden, den Rückbau der Bremse erzwungen. Nun sieht das aber anders aus. Die neue Schwelle ist nicht mehr ganz so hoch wie die verflossene. Und Horst Roser betonte ausdrücklich, dass die Maße des Hindernisses zur Verkehrsberuhigung von den Busfahrern abgesegnet worden seien.
Den Rest der Verfügungsmittel wollen die Ortschaftsräte in den Unterbau für einen Container auf dem Friedhof und in Instandhaltungsmaßnahmen (Erneuerung einer öffentlich nutzbaren Grillstelle, Sanierung einer Sechseckbank um den Kastanienbaum und in neue Tore auf dem (sehr gut frequentierten" Bolzplatz) stecken. Einstimmig wurden diese Vorhaben abgesegnet. Und zwar sehr zur Freude des Ortsvorstehers, der feststellte: "Wenn das alles erledigt ist, haben wir mit dem Geld sehr schöne Sachen gemacht." Besonders schön sei, dass es gelang, viele Interessen zu bedienen.
Ob Rosers Schreiben an die Gemeinderatsfraktionen mit der Bitte, den "Schandflecken" in den Gemeinden beziehungsweise Ortsteilen Steinens den Kampf anzusagen, ebenfalls so erfolgreich sein wird? Nicht nur Gemeinderätin Gabriele Kaiser-Bühler, auch ein paar Mitglieder des Ortschaftsrates waren skeptisch, obwohl der Ortsvorsteher die Meinung vertrat, mit seinem Schreiben ganz im Sinne der Landesregierung und der Landrätin zu agieren: "Es gibt in unserem Dorf zwei bis drei Anwesen, mit denen wir beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" nicht glänzen könnten."
 
 
Ärger über unordentliche Grundstücke im Dorf
Horst Roser hält es für notwendig, dass sich die Gemeinde etwas mehr aus dem Fenster lehnt und "Leuten, die sich das eine oder andere nicht leisten können, unter die Arme greift." Ihm sei klar, dass es nicht einfach sein würde, Mitbürger für die Aktion zu begeistern, zumal mit jedem Vorstoß eine Einmischung in Privatangelegenheiten einher gehe. Das befürchtet Gabriele Kaiser-Bühler auch in Fällen, für die Walter Kolb eine ebenso kostengünstige wie einfache Lösung parat hätte: "Au uffrume dät fürs Erschte scho emol länge!" Aber: "Man kann es ja einmal probieren", meinte die Gemeinderätin. Und zwar unter Hinweis auf nicht unerhebliche Fördermittel, die nicht zuletzt zur Schließung von Baulücken und zur Sanierung von Ruinen in den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden.
 

 

WEITENAUS WUNSCHLISTE

 

Bedarfsanmeldungen: Dachsanierung im Schulhaus (40 000 Euro); teilweise Erneuerung der Hallenbestuhlung (100 Stühle à 80 Euro = 8 000 Euro); Renovierung des Hallenbodens (2 000 Euro); Erneuerung Gemeindeverbindungsstraße L 136 Fahrnbuck / Lehnacker / Friedhof (36 000 Euro). Weitere Sanierung des Rathauses (7 000 Euro für Fensterläden und 12 000 Euro für die Sanierung der Wohnung im Dachgeschoss). Außerdem hält Weitenaus Ortschaftsrat Investitionen in den Friedhof (2 000 Euro), Feldwege (2 500 Euro), ein "stilles Gräberfeld" (5 000 Euro) sowie die Erweiterung der Halle um einen Plattformlift (16 000 Euro) sowie ein Behinderten-WC (8 000 Euro) für erforderlich. 
 

 

Steinen-Hägelberg

Publikum geizt nicht mit Applaus

Markgräfler Tagblatt, 09.08.2013 23:02 Uhr

 
Szene aus der Theateraufführung: (von links)  Agnes Kuttler, Susan Brutschin, Kathrin Garni, Beate Brändle, Martina Müller und Ruth Strohmeier.                                                                                                                                                                                               Foto: Erika Dietrich Foto: Markgräfler Tagblatt
 
Szene aus der Theateraufführung: (von links) Agnes Kuttler, Susan Brutschin, Kathrin Garni, Beate Brändle, Martina Müller und Ruth Strohmeier. Foto: Erika Dietrich
 

Steinen-Hägelberg. Statt wie jedes Jahr die Senioren zum Kaffeekränzchen im Sommer in die Waldschenke auf der „Schönen Aussicht“ einzuladen, hatte der Vorstand des Kranken- und Altenpflegevereins Hägelberg (G.Kaiser-Bühler, H. Bühler, N. Meier, A. Wiese-Körner, G. Rhein, C. Leonhard, R. Kunzer, C. Putz, R. Boos, P. Trinler) diesen Sommer eine andere Idee.

Der Kranken- und Altenpflegeverein lud die Hägelberger Einwohner und Freunde zu einem Theaterstück zugunsten des zukünftigen Dorfgemeinschaftshauses ein. Die Senioren erhielten einen Essens- und Getränkegutschein. Eintritt wurde nicht erhoben, man bat aber bei Gefallen um eine Spende. Tatkräftig unterstützt wurde der Kranken- und Altenpflegeverein an diesem Abend von Mitgliedern der Hägelberger Vereine und Leuten aus dem Dorf.

Damit die Geselligkeit nicht zu kurz kommt , wurde bereits ab 17 Uhr auf der sommerlich dekorierten Terrasse mit Biergartenflair gewirtet, und die Tische waren bei diesem fantastischen Sommerwetter im Nu belegt. Jede Altersgruppe war vertreten und auch die Waldschenke war während des Theaterstückes bis auf den sprichwörtlichen letzten Platz besetzt. Die Gäste waren gespannt auf die Theatergruppe des Frauenvereins Schlächtenhaus und das alemannische Mundartstück „Klatsch und Tratsch im Stägehus“ Die Schauspielerinnen überzeugten auch in den Männerrollen, die Charaktere und viele Szenen waren aus dem Leben gegriffen: Zoff im Mietshaus, mangelnde Toleranz, eine neugierige Nachbarin, die „versuchte, über alles informiert zu sein und dies auch überall rumtratschte“, Männer im zweiten Frühling, junges Liebesglück und ein Happy End, für jeden war etwas dabei. Das Publikum war begeistert und sparte zum Schluss nicht mit Applaus.

Nach dem Theaterstück saßen die Gäste noch lange zusammen in der lauen Sommernacht. Wer wollte, ging zur Wiedervereinigungseiche, um von dort das 1. August- Feuerwerk anzuschauen.

„Das sollte öfters gemacht werden“, so die einhellige Meinung des Publikums. Der Vorstand des Kranken- und Altenpflegevereins sucht bereits nach neuen Ideen. Diese Veranstaltung könnte als „Sommerveranstaltung“ einen festen Platz in Hägelberg bekommen. Bleibt zu hoffen, dass das Bergfest des Hallenbaufördervereins im September, genauso ein voller Erfolg wird.

 

 

Steinen-Hägelberg

Lob für „unglaublich viel Kompetenz in echtem Bürgerprojekt“

Markgräfler Tagblatt, 09.08.2013 23:00 Uhr

 


Steinen-HüsingenRampe zur Friedhofshalle ist zu steil

Markgräfler Tagblatt, 10.07.2013 00:00 Uhr

Steinen-Hüsingen (w). In der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Hüsingen sprachen die Räte unter anderem über eine Anfrage von Gudrun Roser, ob man Zuschüsse für das Pflanzen von Streuobstbäumen erhalten könne. Ortsvorsteher Holger Sutter hatte vom Landratsamt erfahren, dass der Landkreis Kleinbewirtschafter nicht bezuschusse. Auch seitens der Gemeinde gebe es im Moment keine Unterstützung, so Gabriele Kaiser-Bühler. Weiter informierte Sutter darüber, dass das Dach des Farrenstalls von einer Dachdeckerfirma untersucht wurde. Hier ist das Gefälle des Ablaufs in Richtung der Straße, was noch vor dem Winter geändert werden soll, um die Glatteisgefahr zu vermeiden. Die Tafel bei der östlichen Ortseinfahrt wurde frisch gestrichen, auch um den Sternenbrunnen kümmere man sich demnächst wieder. Auf dem Friedhof sollten Pflastersteine verlegt werden, was aufgrund des Regens verschoben werden musste. Auch bei der Kirche stünden Arbeiten an, für die die Gemeinde zuständig ist: Der Außenbelag beim Zugang zur Kirche muss ausgebessert werden. Ortschaftsrat Stefan Wellinger monierte in einer früheren Sitzung die steile Rampe zur Friedhofshalle. Gehbehinderte Besucher hätten Schwierigkeiten, hinaufzukommen, vor allem mit dem Rollstuhl. Die Räte wollen zusammen mit Patrik Sturm, der die Gestaltung des Friedhofs innehat, nach einer Lösung suchen, um den Abgang flacher zu gestalten. Ein Dankeschön sagte Holger Sutter dem Krankenpflegeverein, der zwei Bänke für den Friedhof gestiftet hat.



Höchste Weihen fürs Bioenergiedorf

Die Oberbadische, 16.06.2013 23:00 Uhr

Höchste Weihen fürs Bioenergiedorf
Die stark engagierte Mannschaft hinter der Mannschaft von „Energie in Bürgerhand“, die normalerweise nicht im Rampenlicht steht, ohne deren Hilfe aber nichts läuft: (von links) Herbert Retz, Günter Körner, Wilfried Falkenberg, Marcel Grüterich, Stefanie Senn, Kurt Trinler und Heidi Albiker. Foto: Hans-Jürgen HegeFoto: Die Oberbadische

Steinen-Hägelberg. Vorstands- sowie Aufsichtsratsmitglieder der vier Jahre jungen Genossenschaft „Energie aus Bürgerhand“ zeigten sich in der Jahreshauptversammlung am Freitag in der Waldschänke „schöne Aussicht“ stolz auf die geleistete Arbeit, auf den mittlerweile anerkannt grandiosen Erfolg einer Idee voller Visionen und schließlich auf die ersten positiven Ergebnisse, die nach einigen Zitterpartien nun zu erkennen sind.

Gabriele Kaiser-Bühler fand es „großartig“, was die Mitglieder der Genossenschaft in den Jahren seit der Gründung geleistet haben. Hans-Georg Koger freute sich unter anderem darüber, dass das Bioenergieprojekt seines Dorfes mittlerweile höchste Weihen im In- und Ausland erfahren hat.

Vorstandsmitglied Thilo Merkt erinnerte in seinem Jahresbericht an schwierige Zeiten, die hinter ihm und seinen ehrenamtlichen Mitstreitern liegen. Manchmal fühlten sich die „Freizeit-Kapitäne“ der Genossenschaft fast ein wenig überfordert in ihren Bemühungen, alles zu koordinieren. Vor allem die Anträge auf Fördermittel bereiteten dem zunächst sieben-, dann sechsköpfigen Gremium um Merkt massive Probleme, die „alle bis zum Anschlag belasteten“. Auch an Aufsichtsratschef Claus Burger gingen die Strapazen nicht spurlos vorüber. Viele Hindernisse waren aus dem Weg zu räumen. Aber: Dank Helfern wie Geschäftsführer Walter Müller und dank zahlreicher Hägelberger, die im Hintergrund unverzichtbare Arbeit leisteten, wurden auch im von Bauverzögerungen geprägten Berichtsjahr 2012 die „Minimalziele“ erreicht. „Wir verbuchten 110 Anträge zum Anschluss ans Fernwärmenetz und konnten so die langfristige Wirtschaftlichkeit des Projekts sichern“, gab Burger unter dem Beifall von 35 stimmberechtigten Genossen bekannt.

Eine „schöne Aussicht“ für alle, die in der Anfangsphase bereits an den Erfolg des Unternehmens geglaubt haben und Anteile zeichneten, die sich zu rentieren scheinen. Noch nicht direkt in klingender Münze, aber doch irgendwie trotzdem finanziell. Claus Burger jedenfalls vertrat die Meinung, dass sich die Rendite für die Mitglieder lohne. „Wir sind noch in der Investitionsphase und können deshalb keine Dividenden ausschütten. Aber angesichts extrem gestiegener Kosten für Gas und Öl und bei gleich bleibend niedrigen Wärmekosten aus unserem Netz können sie sich selbst ausrechnen, was sie als unsere Kunden sparen. Das ist unsere Dividende“, sagte er und betonte, dass die Genossenschaft selbstverständlich weitere Mitglieder in ihren Reihen begrüßen würde.

Ein Risiko gehen die Hägelberger inzwischen kaum mehr ein. Das war unter anderem den Berichten des Steuerberaters, der für das Jahr 2012 eine fast schon ausgeglichene Drei- Millionen-Euro-Bilanz vorlegte, die nur deshalb noch einen Verlust von 61 600 Euro auswies, weil die zugesagten Fördermittel über mehrere 100 000 Mark erst Ende Juni eintrudeln. Und das konnten die Zuhörer den Ausführungen von Aufsichtsratsmitglied Jürgen Roesch ebenso entnehmen wie denen des Prüfers vom Genossenschaftsverband, der dem Hägelberger Ehrenamtsunternehmen eine solide Geschäftspolitik bescheinigte. „Die Finanzierung steht auf gesunden Füßen. Und die Eigenkapitalquote ist ebenfalls nicht schlecht“, lautete das Fazit des Steuerberaters Jochen Kaltenbach.

Demnächst werde mit dem zweiten und letzten Bauabschnitt begonnen, kündigte Claus Burger an. Die Finanzierung sei gesichert, die Fördermittel beantragt. „Ein Ende der Bauzeit ist absehbar“, sagte er und lobte wie später auch Hans-Georg Koger die stoische Geduld der Bürger des Dorfes, die Lärm, Dreck und Behinderungen sowie manch unverständliche Verzögerung ohne zu klagen in Kauf genommen haben. Acht Kilometer Rohre wurden verlegt. Aber viele Häuser sind noch anzuschließen. Teilweise hinke man dem Terminplan ein wenig hinterher. Außerdem wird derzeit abgeklärt, ob KabelBW oder die Telekom mit ins Boot genommen wird, wenn es um den Auf- oder Ausbau des Glasfasernetzes im Dorf geht, gab Claus Burger zu verstehen, bevor noch einmal darauf hingewiesen wurde, dass Hägelberg die erste Gemeinde im Landkreis sei, der das Prädikat „Bioenergiedorf“ verliehen wurde. Und das, so Hans-Georg Koger, werde demnächst die Ortsschilder zieren, die eine Vorzeige-Genossenschaft beherberge, deren Konzept ein finnisches Forschungsunternehmen kaufen will.

 

 

Energie-Genosse sein zahlt sich aus

Die Hägelberger Energie-Genossenschaft EABH (Energie aus Bürgerhand) kann ein erfreuliches Zwischenfazit ziehen.

STEINEN-HÄGELBERG. Gabriele Kaiser-Bühler fand es großartig, was die Genossenschaft seit Gründung geleistet hat. Hans-Georg Koger freute sich darüber, dass das Bioenergieprojekt seines Dorfes höchste Weihen im In- und Ausland erfahren hat. Und auch weitere Vorstands- sowie Aufsichtsratsmitglieder zeigten sich bei der Hauptversammlung der Hägelberger Energie-Genossenschaft EABH (Energie aus Bürgerhand) am Freitag einfach nur stolz auf die geleistete Arbeit.

Vorstandsmitglied Thilo Merkt erinnerte in seinem Jahresbericht an schwierige Zeiten, die hinter ihm und seinen ehrenamtlichen Mitstreitern liegen. Manchmal fühlten sich die Freizeit-Kapitäne der Genossenschaft fast ein wenig überfordert in ihrem Bemühen, die Auftragsvergaben, die Verhandlungen mit Behörden, Baufirmen, der Sparkasse und nicht zuletzt mit den Kunden im Dorf zu koordinieren. Auch an Aufsichtsratschef Claus Burger gingen die Strapazen nicht spurlos vorüber. Viele Hindernisse waren aus dem Weg zu räumen. Aber: Dank Helfern wie Geschäftsführer Walter Müller und dank zahlreicher Hägelberger, die "außer Sichtweite im Hintergrund unverzichtbare Arbeit" leisten, wurden im von Bauverzögerungen geprägten Berichtsjahr 2012 die "Minimalziele" erreicht: "Wir verbuchten 110 Anträge zum Anschluss ans Fernwärmenetz und konnten so die langfristige Wirtschaftlichkeit des Projekts sichern", gab Burger unter dem Beifall von 35 stimmberechtigten Genossen bekannt.
Eine schöne Aussicht für alle die, die in der Anfangsphase bereits an den Erfolg des Unternehmens geglaubt haben und Anteile zeichneten. Auch wenn noch keine Dividende ausgeschüttet wird, glaubt Claus Burger, dass die Mitglieder bereits belohnt werden. "Wir sind noch in der Investitionsphase und können deshalb keine Dividenden ausschütten. Aber angesichts extrem gestiegener Kosten für Gas und Öl und bei gleich bleibend niedrigen Wärmekosten aus unserem Netz können sie sich selbst ausrechnen, was sie als unsere Kunden sparen, beziehungsweise gespart haben. Das ist unsere Dividende", sagte er und betonte, dass die Genossenschaft weitere Mitglieder gerne begrüßen würde.
Ein Risiko gehen die Hägelberger inzwischen kaum mehr ein. Das war unter anderem den Berichten des Steuerberaters zu entnehmen, der für 2012 eine fast schon ausgeglichene Bilanz über drei Millionen Euro vorlegte. Die wies nur deshalb einen Verlust von 61 600 Euro aus, weil zugesagte Fördermittel über mehrere 100 000 Euro erst Ende Juni eintrudeln. "Die Finanzierung steht auf gesunden Füßen. Und die Eigenkapitalquote ist ebenfalls nicht schlecht", lautete das Fazit des Freiburger Steuerberaters Jochen Kaltenbach.
Demnächst werde mit dem zweiten und letzten Bauabschnitt begonnen, kündigte Claus Burger an. Die Finanzierung sei gesichert, Fördermittel seien beantragt. "Ein Ende der Bauzeit ist absehbar", sagte er und lobte wie auch Hans-Georg Koger die Geduld der Bürger, die Lärm, Dreck und Behinderungen sowie manch unverständliche Verzögerung ohne zu klagen hingenommen haben. Acht Kilometer Rohre wurden verlegt. Aber viele Häuser sind noch anzuschließen. Immerhin seien die ausstehenden Arbeiten noch mit der Gemeinde zu koordinieren, die Wasser- und Abwasserleitungen in Gräben verbuddeln wird, die von der Genossenschaft mitgenutzt werden können. Außerdem werde derzeit abgeklärt, ob Kabel BW oder die Telekom mit ins Boot genommen wird, wenn es um den Auf- oder Ausbau des Glasfasernetzes im Dorf geht.
Noch einmal hingewiesen wurde darauf, dass Hägelberg die erste Gemeinde im Landkreis sei, der das Prädikat "Bioenergiedorf" verliehen wurde. Und das, so Hans-Georg Koger, werde demnächst die Ortsschilder zieren, die eine Vorzeige-Genossenschaft beherberge, deren Konzept übrigens ein finnisches Forschungsunternehmen kaufen will.
Aus den Kinderschuhen wächst derzeit der jüngst gegründete "Förderverein Bürgerheizung Hägelberg". Seine Vorsitzende Jana Bühler stellte im Rahmen der Jahreshauptversammlung das erste Projekt der Gruppe vor, die das Genossenschaftsangebot unter anderem mit "Veranstaltungen, Exkursionen und anderen Aktivitäten zur Förderung des Umweltbewusstseins der Bevölkerung" ergänzen will.


 

Lehrpfad zum Thema Energiegewinnung geplant


Die Gönner um Jana Bühler, Alexander Senn, Michael Thode, Tanja Thode, Michaela Popp und Jochen Rapp bieten Kommunen und Privatpersonen Beratung zu allen Themen umweltschonender Energieversorgung an. Ein erstes von zahlreichen geplanten Projekten ist ein Lehrpfad unter der Überschrift "Nachhaltige Energiegewinnung durch nachwachsende Rohstoffe". Mit "Erlebnismodulen zum Anfassen" erlaube der Pfad einen Ausflug in die spannende Welt der Energiegewinnung. Die entlang des Pfades angebrachten Informationstafeln zeigen den Betrachtern diverse Möglichkeiten der Wärmeversorgung wie Biogas, Solarenergie oder Hackschnitzel. Ein eigens dazu entworfenes Maskottchen soll "kindgerecht und leicht verständlich" durch die Thematik führen.
 

Weitere Infos zur Genossenschaft im Internet unter http://www.eabh.de

 



Baustelle von rund einem Jahr

Steinen-Hägelberg (ed). Reiner Bühler verwies in der Bürgerfragestunde des Ortschafsrats auf den schlechten Zustand einiger Wald- und Feldwege, insbesondere des Grabackerweges, hin. Die vor Jahren aufgetragene Spritzdecke habe sich bewährt, sollte nun aber erneuert werden. Dies soll nach Ansicht des Ortschaftsrates geprüft werden. Zugestimmt hat der Ortschaftsrat Hägelberg einem Bauantrag des Säge- und Hobelwerkes Trinler. Ortschaftsrat Dieter Trinler als Bauherr und Ortsvorsteher Hans-Georg Koger als Anwohner waren befangen, so dass Klaus Asal als stellvertretender Ortsvorsteher zu diesem Punkt die Leitung der Sitzung übernahm. Das vorhandene Bürogebäude soll abgerissen und an gleicher Stelle durch ein neues Gebäude in Holzbauweise ersetzt werden. Das neue Gebäude soll laut Plan nur um etwa einen Meter in westlicher Richtung verbreitert werden und einen kleinen Erker erhalten, ansonsten aber dem bestehenden Gebäude weitgehend ähneln. Zu den Baumaßnahmen "In den Bergen" sagte Ortsvorsteher Hans-Georg Koger, dass die Planungen nicht nur die bergseitige Bebauung der oberen Straße, sondern auch die teilweise Erneuerungen der Wasserleitungen und Sanierung im mittleren Bereich dieser Straße, in der Rechberg-straße und in Teilen der Mittleren Straße umfassen. In vier Bauabschnitten sollen sich die Baumaßnahmen über den Zeitraum von insgesamt einem Jahr, von Mitte April 2013 bis Mitte April 2014, erstrecken. Dieter Trinler wies darauf hin, dass einige Anwohner in der Mittleren Straße die Wasserleitungen auf ihren Grundstücken neu verlegen lassen müssten; dies hätte bereits geschehen sollen. Ferner wurde darauf hingewiesen, dass die Baustraße am westlichen Rand des Dorfes und der Wendeplatz im nördlichen Bereich des Baugebietes rechtzeitig eingerichtet werden müssten. Zeitweise Straßensperrungen und Umleitungen müssten den Anwohnern rechtzeitig bekannt gegeben werden, Engpässe seien aber unvermeidbar. Unter dem Punkt Verschiedenes berichtete Ortsvorsteher Koger, dass mit der Verlegung der Abwasserleitung für die künftige neue Halle in Hägelberg begonnen wurde. Der Wolfsgrubenweg werde erneuert und renoviert. Auf Vorschlag von Ortschaftsrätin Gabriele Kaiser-Bühler wird beim Schützenweg ebenfalls ein Robidog installiert. Mehrere Ortschaftsräte bemängelten noch die Parkplatzsituation beim unteren Dorfbrunnen. Dies werde untersucht, um mögliche verkehrspolizeiliche Maßnahmen einzuleiten, hieß es. Zum Schluss wurde der Termin für das Brunnenfest festgelegt. Es findet am 12. oder 19. Juli statt.

 

 

Bürgerfest mit Riesenrad und Feuerwerk
Von Harald Pflüger Steinen. Ein Aperitif soll den Appetit anregen und ist in der französischen Küche ein fester Bestandteil. Appetit auf das deutsch-französische Jumelage-Jubiläum möchte auch die Gemeinde Steinen machen, die jetzt erste Details zum Programm bekannt gab. Mit zwei Federstrichen auf das Büttenpapier und dem anschließenden Austausch der Urkunden besiegelten der damalige Steinener Bürgermeister Johannes Pflüger und sein Cornimonter Amtskollege Gérard Braun am 29. Mai 1983 auf dem Dorfplatz des Voge-senortes die Freundschaft zwischen den beiden Gemeinden. Für die Bürgermeister war es mehr als nur ein geschichtsträchtiger Moment, es war ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Völkerverständigung, den 1963 Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle mit der Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrags erstmals beschritten hatten. Die Bürger der anderen Gemeinden besser kennenlernen, den Austausch zwischen Familien, Schulen und Vereinen fördern, das - so ein Auszug aus der Jumelage-Urkunde - sollte das Ziel der Verschwisterung sein. Steinens damaliger Bürgermeister hatte in der Jumelage, die wie viele andere auch, von dem Bad Säckinger Lehrer Josef Haas vermittelt wurde, eine Chance gesehen, sich von althergebrachten Pauschalurteilen, mit denen man beidseits des Rheins aufgewachsen ist, zu lösen; sein französischer Amtskollege Maire Braun sah darin eine Gelegenheit, die jeweils andere Kultur zu entdecken. Was seine Amtsvorgänger Johannes Pflüger und Herbert Stumböck begonnen und gepflegt haben, ist auch Bürgermeister Rainer König ein Anliegen. "Städtepartnerschaften schlagen Brücken", sagte König bei den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Verschwisterung zwischen Steinen und Cornimont. Er wusste aber damals schon, dass eine Jumelage keine Routineangelegenheit ist, sondern dauernde Pflege benötigt. Gelegenheit, den Kontakt zu pflegen, hat die Bevölkerung, wenn am Wochenende, 6. und 7. Juli, in Steinen rund um den Cornimont-Platz das 30-jährigen Bestehen der Freundschaft zwischen Steinen und Cornimont gefeiert wird. Der Ortskern wird dafür gesperrt und in eine Festmeile umgewandelt, die sich vom Rathaus über den Mühlehof und Neukauf-Markt bis zum scharfen Eck und dem Marktplatz erstreckt. Im Rathaus laufen die Vorbereitungen seit geraumer Zeit. "Es soll ein Fest für die Bevölkerung werden", sagte Bürgermeister Rainer König bei einem Pressegespräch, bei dem erste Einzelheiten des Programms bekannt wurden (siehe Kurzinfo). Die Feier soll nicht nur von Offiziellen getragen werden, vielmehr soll die Bevölkerung mit eingebunden werden.Beim offiziellen Festakt ist deshalb vorgesehen, das Verschwisterungsversprechen von Grundschülern aus beiden Orten erneuern zu lassen. Gleichzeitig gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Das heißt, die Gewerbeinitiative "Steinen...echt stark" ist an dem Festwochenende genauso mit im Boot wie die Gastronomie und das Seniorenzentrum Mühlehof. Deren Bewohner werden auch die Krepprosen für den Schwibbogen herstellen, der vermutlich beim Rathaus die Eisenbahnstraße überspannen wird. Dazu soll der Ortskern in deutschen und französischen Farben leuchten; dafür sollen Girlanden, Blumenschmuck und vieles mehr sorgen. Ein lockeres Volksfest für jedes Alter schwebt Bürgermeister Rainer König vor. Auch an die jüngeren Gäste ist gedacht. Für sie plant die Gemeinde ein Jugendlager. Auf der Festmeile werden die Gemeinden Steinen und Cornimont mit Informationsständen präsent sein. Geplant ist ferner, ein Gästebuch auszulegen, in dem Wünsche und Anregungen für die Jumelage notiert werden können. Denn die Bürger sind es, die die Jumelage mit Leben erfüllen. Begleitet werden die Feierlichkeiten von einem bunten Rahmenprogramm, zu dessen Höhepunkten wie bei der Verschwisterung 1983 ein Feuerwerk gehören soll. Darüber hinaus ist geplant, ein Riesenrad aufzustellen, von dem aus man Steinen aus der Vogelperspektive sehen kann. Es ist übrigens Deutschlands erstes Riesenrad mit einer Spezialgondel für Rollstuhlfahrer. Außerdem soll ein kleines Bähnle durch den Ort fahren, und Führungen sind ebenfalls geplant, bei denen nicht nur Gäste, sondern vielleicht auch Einheimische ganz neue Ecken kennenlernen. "Natürlich werden wir noch die eine oder andere Überraschung parat haben", sagte Bürgermeister Rainer König, der eine engagierte Arbeitsgruppe hinter sich weiß. In die Vorbereitungen involviert sind die Gemeinderäte Willibald Kerscher, Catherine Pfeifer, Waltraud Spauszus und Gabriele Kaiser-Bühler sowie Hauptamtsleiter Heinz Wagner, Jugendpfleger Helmut Kolibaba, Elke Trinler vom Ordnungsamt und Gesamtkommandant Hildolf Schwald. "Wir möchten das Fest zum Volk bringen", formulierte Hildolf Schwald, der bereits 1983 in Cornimont mit dabei war, die Ziele. "Kein schlechter Satz", konstatierte Bürgermeister König.

 

 Nachricht vom 24.04.2013


Von der Agria bis zum Monstertruck

1700 Hästräger aus 72 Gruppen sorgen in Rümmingen für besonders imposanten Rosenmontagsumzug / Mehr als 5000 Besucher.
 



Eine bunte Mischung aus imposanten Wagen, donnernden Guggen und allerlei närrischem Fußvolk defilierte an den dicht gedrängt am Straßenrand stehenden Schaulustigen vorbei. Foto: Herbert Frey

RÜMMINGEN (hf). Der dichte Konfettiregen stach den ganz leichten Schneefall gestern in Rümmingen locker aus: Zwischen 5000 und 6000 Besucher – so die vorsichtige Schätzung der Veranstalter – erlebten einen prachtvollen Rosenmontagsumzug, der so lang war wie selten zuvor.

Mit 72 Zünften und Cliquen aus der Region reihten sich gleich zehn Gruppen mehr in den Rümminger Narrenwurm ein als im vergangenen Jahr. Erstmals nahm beispielsweise die Todtmooser Narrenzunft in Rümmingen teil – und das gleich mit sechs Gruppen. Auch über zwei weitere Neulinge konnte sich Organisator Harald Pollini, Ehrenvorsitzender der Rümminger Dorfhäxe, freuen: Die Neuenburger Zigeuner und die Schlangenzunft aus Kirchzarten stellten sich in besonders bunten Kostümen vor. Insgesamt schlängelten sich 1700 Hästräger durch die Schallbacher-, Dorf- und Böhringerstraße, um sich nach dem zweistündigen Umzug in der Gemeindehalle zum Guggenkonzert zu treffen. Nicht weniger als zehn schräge Orchester marschierten über die Umzugsstrecke.

Sehr beachtlich war die Zahl von 14 Wagen, vom Hexenverließ bis zum Geißenstall reichte die Palette der Gefährte, die mal von der Agria oder dem kleinen Rasentraktor, mal von stark motorisierten Zugmaschinen bewegt wurden. Den imposantesten Wagen schleusten die "Hüsiger Kuckuck" durch die Dorfstraße. Hier mussten Einweiser zunächst die Gasse freimachen, damit der Monstertruck, der einen doppelstöckigen Käfigaufbau zog, durchkam. Genauso wenig wie mit Konfetti gespart wurde, ließen sich die Deufel, Geischter, Chlopfer, Rüpfel und Schlurbi bei der Verteilung von Süßigkeiten lumpen.
Auch die vier Rümminger Cliquen Zwerge, Mattentalgrabben, Harzwalcher und Häxe ließen es sich nicht nehmen, mitzumarschieren – wenn auch in reduzierter Stärke. Denn für Bewirtung und Organisation waren 120 Freiwillige eingeteilt. Über den närrischen Großandrang freute sich auch Bürgermeisterin Daniela Meier, die als farbenfrohe Pipi Langstrumpf das Geschehen verfolgte.


Steinen-Höllstein (os). Narrenzunft und Polizei äußerten sich am Sonntagabend zufrieden mit dem Verlauf der Straßenfasnacht. Die Polizei sprach von einer friedlichen Fasnachtsveranstaltung, bei der die Narren fröhlich und ausgelassen feierten "und sich grundsätzlich an die Weisungen der Einsatzkräfte hielten, so dass nicht eingeschritten werden musste." Der stellvertretende Oberzunftmeister Theo Lang sagte, dass an der deutlich kürzeren Umzugsstrecke erfreulich viel los gewesen sei. Wie in den vergangenen Jahren wurden die Umzugsteilnehmer von der Jury mit Gabriele Kaiser-Bühler,  Benjamin Blum, Rudolf Steck und Bettina Höft-Sütterlin bewertet. Die Juroren äußerten sich beeindruckt von der Fantasie der Umzugsteilnehmer. Sieger in der Kategorie "Wagen" wurden die Wiese-Kobolde vor den Düchel-Stumbe. In der Kategorie "Handwagen" gewannen Seppi & Co. vor Monika Weber-Glaser. Den dritten Platz teilten sich die Häfnetgeister und im Chropfi sini Sippe.



"Hägelberg ist kein Schlafdorf"

Steinen-Hägelberg (sat). Im Mittelpunkt der Generalversammlung des Turnvereins Hägelberg stand die Aufnahme einer neuen Turnhalle in den Haushaltsplan der Gemeinde Steinen. Zudem wurde Klaus Asal mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und Norbert Bartoschek zum Ehrenmitglied ernannt. "Hägelberg ist lebenswert", sagte der Vorsitzende Guido Leyendecker bei der Versammlung in der Turnhalle. Die Basis dafür seien die funktionierenden Vereine im Ort, die mit einem gemeinschaftlichen Miteinander viel erreichen könnten. Daher zeigte sich der Vorsitzende erleichtert darüber, dass der Bau des Dorfgemeinschaftshauses mit integrierter Turnhalle im Steinener Gemeinderat die ersten Hürden genommen habe. Lange Zeit haben die Mitglieder des Turnvereins im Hallenbauförderverein Hägelberg für eine neue Halle gekämpft, da die jetzige baufällig sei und die Gesundheit der Sportler gefährde. Für den Erhalt der Vereine rief Leyendecker die (Neu-)Hägelberger dazu auf mit anzupacken und sich weiter in Vereinen zu engagieren. "Schließlich ist Hägelberg kein Schlafdorf", betonte der Vorsitzende. Beim TV Hägelberg hat es im vergangenen Jahr eine leichte Erhöhung des Mitgliederbestandes auf 323 (128 Aktive und 195 Passive) gegeben. Derzeit besteht der 1911 gegründete Verein aus zwölf Sportgruppen, fünf davon sind Kinderturngruppen. Leyendecker beklagte den Mangel an Übungsleitern und Helfern und forderte zu mehr Engagement auf, so dass keine der Gruppen geschlossen werden müsse. Schriftführerin Claudia Grüterich berichtete vom beliebten Skiwochenende, bei dem der TV Hägelberg seit 32 Jahren teilnimmt. Im vergangenen Jahr genossen 47 Skisportler die "erstklassigen Pisten- und Wetterverhältnisse" in Obersaxen (Graubünden). Weitere Vereinsveranstaltungen waren die Vatertagsschänke, die Metzgete in der Waldschänke sowie die Bewirtung bei der Holzversteigerung und beim Fasnachtsfeuer. Auch der Ausflug der Aerobic-Gruppe nach Freiburg und die Nikolausfeier war den Mitgliedern des Turnvereins besonders im Gedächtnis geblieben. Der Kassenbericht, den der zweite Vorsitzende Christian Ott verlas, fiel erfreulich aus: 2012 konnte unter anderem aufgrund der guten Einnahmen bei der Metzgete ein leichter Gewinn verbucht werden. Dieser kommt dem Verein sehr gelegen, da für 2013 mehrere Neuanschaffungen bei den Turngeräten geplant sind. Wahlen: Guido Leyendecker (Vorsitzender), Claudia Grüterich (Schriftführerin), Erhard Heitz (Beisitzer) und Gabi Kaiser-Bühler (Kassenprüferin) wurden für weitere zwei Jahre einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ehrungen: Die bronzene Ehrennadel für zehn Jahre Vereinsmitgliedschaft ging an Sina Schöni, Nadja Passenheim, Claus Burger, Tanja Burger, Steffen Engelberger, Rene Klöckner, Guido Leyendecker, Jeanette Leyendecker, Cirieco Melino, Maik Sohm und Tobias Zubler. Silber (20 Jahre) bekamen Bernd Bühler, Carola Eiche, Manfred Eiche, Angela Fritzsche, Peter Fritzsche, Bernd Glaser, Ingrid Glaser, Andreas Koger und Thomas Leonhardt überreicht. Gold (30 Jahre) ging an Klaus Asal. Zum Ehrenmitglied wurde Norbert Bartoschek ernannt.







Ohne Vereine wäre das Dorf ärmer

 

Von Vera Winter Steinen. Seinen ersten Neujahrsempfang meisterte der neue Hüsinger Ortsvorsteher, Holger Sutter, mit Bravour. Mit einem Gläschen Sekt empfingen die Ortschaftsräte die Gäste in der Gemeindehalle. Ortsvorsteher Holger Sutter freute sich, unter den Gästen auch seine Vorgänger Fritz Sturm und Erwin Sturm begrüßen zu können. Die Gemeinde Steinen war mit den Bürgermeisterstellvertretern Wolfgang Deschler und Rudolf Steck sowie den Gemeinderätinnen Gisela Wilms und Gabriele Kaiser-Bühler und Gemeinderat Benjamin Blum sehr gut vertreten. Bürgermeister Rainer König hatte sich krankheitsbedingt entschuldigen lassen. "Lebe, liebe, lache" forderte der Gesangverein Hüsingen unter der Leitung von Dieter Waibel. Übungen am Spannbarren zeigten die Jugendturnerinnen und Turner unter der Leitung von Gerhard Eiche. Für diesen Auftritt gab es kräftigen Beifall. In seiner Neujahrsansprache hielt Holger Sutter Rückschau auf das vergangene Jahr. Es war das Jahr, in dem sein Vorgänger Erwin Sturm mit der Niederlegung des Amtes als Ortsvorsteher und Ortschaftsrat auf die Sparmaßnahmen der Gemeinde reagierte und Holger Sutter zu seinem Nachfolger gewählt wurde. Iris Rohde wurde als Ortsdienerin verabschiedet, da dieses Amt abgeschafft wurde. Nachdem Sekretärin Ulrike Götz ihre Stelle kündigte, konnte Siegi Rümmele als neue Kraft eingestellt werden. Im Einvernehmen mit der Gemeinde wurde mit David Heinke stundenweise ein Hallenwart eingestellt. Holger Sutter freute sich, dass der Brauch des Maibaumstellens durch den Turnverein wiederbelebt wurde. Sutter meinte, dass das Dorf für alle Altersklassen etwas biete - angefangen vom Kindergarten, der sein 25-jähriges Bestehen feiern konnte - bis hin zu den Senioren. Sutter erinnerte daran, dass sich das Splittbeet auf dem Friedhof nicht bewährt habe und durch Platten ersetzt werde. Was den öffentlichen Personennahverkehr betrifft, freute sich Sutter, dass zumindest ein zusätzlicher Bus in den Abendstunden fährt. Was Sutter Sorge bereitete, ist die Schließung des "Hirschen", der einzigen Gaststätte im Dorf. Sutter äußerte sich auch zum Vereinsleben. Was ihn ärgerte, war der sehr schwache Besuch des Konzerts des Hüsinger Gesangvereins am Vorabend des "Rebenfestes". Er empfand das als eine Geringschätzung durch die Bevölkerung. Wichtiger noch sei eine Beteiligung, da die Vereine sonst zugrunde gehen. Ohne Vereine wäre das Dorf ärmer, eine Kontaktpflege nicht möglich. Sutter wünschte sich überdies eine größere Bereitschaft zur Mitarbeit in den Vorständen: "Das macht Spaß und ist nicht nur Pflicht". Einen Dank richtete Sutter an Vereine, Feuerwehr, Gemeindeverwaltung, Bürgerinnen und Bürger und ganz besonders an Egon Winter, der aus eigenem Antrieb den Müll im Altweg einsammelte und entsorgte. Außerdem sagte Sutter beim Neujahrsempfang, dass sich in Sachen Neubaugebiet am Altweg etwas tue. Sutter wird sich mit den Grundstücksbesitzern in Verbindung setzen. Ab 2013 gibt es für die Ortsteile zudem eine Pauschale von derzeit 4000 Euro, über die man verfügen kann. Abschließend hob Sutter hervor, dass Steinens Ortsteile das Sparen gewohnt seien. Beim Neujahrsempfang am Samstagabend gab es die Getränke zum Selbstkostenpreis und die Neujahrswecken, die Sonja Kuder gebacken hatte, waren gratis.